Traumsymbole

Traumdeutung ist ein tolles Hobby, wenn einem gerade die Kristallkugel kaputt gegangen ist. Man nimmt einfach die stärksten oder auch häufigsten Symbole, die man nachts gesehen hat und analysiert drauf los. Dabei sind natürlich die Dinge nie so, wie sie scheinen. Zugegebenermaßen, sie können nicht immer so sein, wie sie scheinen, denn wieso sollte mich sonst jemand mit einem Messer durch meinen ehemaligen Hort jagen, obwohl ich da nie jemandem was getan habe? Wahrscheinlich will mir mein Unterbewusstsein nur mitteilen, dass es Zeit wird, dem Hort nicht mehr hinterher zu weinen, immerhin bin ich schon eine Weile "erwachsen". Das wäre noch die simpelste Deutung, doch manche sind recht komplex. Schaut man sich einmal in den Foren um, dann ist es sehr beeindruckend, mit welcher Fantasie manche träumen. Doch einige Symbole kommen immer wieder bei allen vor. Die Bedeutungen sind meist vielfältig, sodass man sie sich recht gut zurechtbiegen kann.

Häufigstes Traumelement, welches nachgeschlagen wird, sind die Zähne. Sind diese kaputt, faul oder wackeln sie, dann solle man sich über seinen eigenen Gesundheitszustand kümmern und die Abwehrkräfte stärken. Auch bestehende Beziehungsprobleme können so dargestellt werden. Fallen Zähne aus, dann leidet man unter unterdrückten Verlustängsten, mit denen man sich auseinander setzen sollte. Sie müssen sich nämlich nicht bewahrheiten. Frauen, die davon träumen, dass sie Zähne verschlucken, sollten sich über eine mögliche Schwangerschaft Gedanken machen. Die wahrscheinlich am häufigsten geträumten Elemente sind Tod und Sex, eine Verbindung die Sigmund Freud sehr gefiel und die er in seinem Buch über Traumdeutung ausführlich untersuchte. Hier beginnen die ersten schwierigen Analysefälle. Denn nur weil jemand im Traum stirbt, heißt das noch lange nicht, dass dies auch in der näheren Zukunft passieren wird. Selbiges gilt auch für sexuelle Träume, also brauch man sich gar nicht erst Hoffnungen zu machen.